Haus & Grund Minden

 

Haus & Grund informiert

Neue Broschüre zur Wohnraumförderung in NRW erschienen

Minden ist geprägt von regionaler Vielfalt und unterschiedlichen Lebensentwürfen seiner Menschen. Unsere Heimat zu bewahren und in eine gute Zukunft zu führen bedeutet auch, diese regionalen Besonderheiten und die verschiedenen Anliegen zu verstehen und ernst zu nehmen. Dies gilt besonders für die Wohnwünsche und -bedürfnisse der Mieter.

Wohnen sollte bezahlbar bleiben. Minden ist die Heimat vieler unterschiedlichster Menschen geworden. Die Wohnraumförderung des Landes NRW ist neu aufgestellt. Informieren Sie sich als Vermieter über den neuen Flyer, der hier als pdf-Datei heruntergeladen werden kann. 


Neuer Mietspiegel für Minden erschienen

Er ist insgesamt stark gefragt: der qualifizierte Mietspiegel für Minden. Dieser wurde 2016 komplett neu erstellt und jetzt für zwei weitere Jahre fortgeschrieben. Er ist bis zum 31. März 2020 gültig und bietet eine Übersicht über die ortsüblichen Vergleichsmieten für den nicht preisgebundenen Wohnraum. Der Mietspiegel ist ein "Gemeinschaftswerk" und wurde 2016 im Auftrag von Haus & Grund Minden e.V., dem Mieterverein Minden

und Umgebung e.V., der Genossenschaft für Siedlungsbau (GSW) sowie Wohnen Minden eG, der Wohnhaus Minden GmbH, der LEG NRW GmbH und der Stadt Minden erstellt, die auch Herausgeberin ist.

Die neue Datei kann hier sofort heruntergeladen werden.


Mindener Haus & Grund-Magazin 1/2018 jetzt online – und kann hier heruntergeladen werden

 


Informative und gut besuchte Jahreshauptversammlung

Wieder gut besucht war die Jahreshauptversammlung von Haus & Grund Minden im Hotel Victoria. Neben den Regularien – so wurde Vorstandsmitglied Michael Lax aus Minden wiedergewählt – gab es viele hilfreiche Informationen von Vereinsgeschäftsführer Thorsten Post. Die Mitgliederzahl ist Ende 2017 auf 3.395 gestiegen. Im vergangenen Jahr konnten 204 neue Mitglieder begrüßt werden. Für Vorsitzenden Ditmar Schnittker ein Beleg für die gute Arbeit des Geschäftstellen-Teams.

Gast-Redner Karl-Heinz Walther hatte als ehrenamtlicher Seniorenberater der Kriminalpolizei ebenfalls eine interessierte Zuhörerschaft. Nachdem er   

auf der Herbstversammlung über Betrügereien per Telefon referiert hatte, ging Walter jetzt darauf ein, welche Betrugsversuche an der Haustür oder beim Einkaufsbummel  in der Stadt drohen. „Eine Masche, die immer wieder funktioniert ist, dass zwei angebliche Monteure von den Stadtwerken klingeln.“ Es ginge diesen dann nur darum, ins Haus zu kommen, damit der eine das Opfer ablenken kann, wodurch der andere Zeit hat, Wertsachen zu entwenden. Walters Empfehlung lautet daher: „Keine Fremden in die Wohnung lassen!“  


10 Jahre Vertragsmuster für Verbraucher-Bauverträge:
Aktualisierte Fassung 2018

Zum neuen Jahr ist die größte Reform des Bauvertragsrechts in Kraft getreten. Der Zentralverband Deutsches Baugewerbe (ZDB) und der Eigentümerverband Haus & Grund haben ihre bereits seit 10 Jahren gemeinsam herausgegebenen Vertragsmuster an die ab dem 1. Januar 2018 gültigen Neuerungen angepasst.  

Zur Verfügung stehen zukünftig ein Einzelgewerk/Handwerkervertrag (Bauvertrag mit Verbrauchern), der sowohl für die Beauftragung von Handwerkerleistungen, wie beispielsweise Zimmererarbeiten, Fassadenarbeiten oder Fliesenarbeiten, als auch für die Beauftragung von Einzelgewerken zur Errichtung eines Ein- oder Mehrfamilienhauses verwendet werden kann.  

Der Einfamilienhaus/Schlüsselfertigbauvertrag (Verbraucherbauvertrag) findet hingegen Anwendung, wenn ein Bauunternehmen mit der schlüsselfertigen Errichtung eines Ein-/Mehrfamilienhauses auf dem Grundstück des Eigentümers beauftragt wird. Darüber hinaus kommt dieser Vertrag zur Anwendung, wenn der Bauunternehmer erhebliche Umbaumaßnahmen an einem bestehenden Gebäude erbringen soll, die einem Neubau gleichkommen. Erforderlich sowohl für den Neubau als auch für den erheblichen Umbau ist, dass sämtliche Leistungen zur schlüsselfertigen Errichtung aus einer Hand erbracht werden. 


Die umfassende Überarbeitung der Verträge ist vor dem Hintergrund des Inkrafttretens der Reform des Bauvertragsrechts erfolgt und spiegelt die dortigen Neuerungen wider. So wurden beispielsweise die Regelungen zu Leistungsänderungen und zusätzlichen Leistungen sowie zur fiktiven Abnahme an die neuen gesetzlichen Regelungen angepasst. Der Schlüsselfertigbauvertrag wurde um das dem privaten Bauherrn seit dem 1. Januar 2018 zustehende Widerrufsrecht ergänzt. Ebenso berücksichtigt wurden die vom Gesetz vorgegebenen verbraucherschützenden Regelungen im Bereich der Abschlagszahlungen.  

Beide Verträge verfolgen das Ziel, dass Bauherr und Unternehmer die Baumaßnahme kooperativ abwickeln. Sie helfen den Vertragsparteien dabei, alle wesentlichen Punkte gesetzeskonform zu regeln, um so Unklarheiten und Meinungsverschiedenheiten zu vermeiden.

Zu beiden Verträgen gehören ausführliche Informationen, die wichtige Tipps zum Anwendungsbereich des jeweiligen Vertrages sowie zum Ausfüllen der Verträge geben. Die Verträge können als PDF-Datei heruntergeladen und direkt am Bildschirm ausgefüllt werden.  

Wie auch in der Vergangenheit sind die Vertragsmuster kostenlos bei den Haus & Grund-Ortsvereinen sowie im Internet unter www.hausundgrund.de erhältlich.

Verbände fordern steuerliche Förderung für energetische Sanierung

Die Rufe nach einer steuerlichen Förderung für energetische Sanierungsmaßnahmen werden immer lauter. Nach Haus & Grund Deutschland hat sich ein breites Bündnis der Verbände Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI), Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW), Deutscher Gewerkschaftsbund (DGB), dena und Zentralverband des Deutschen Handwerks (ZDH) zu Wort gemeldet und ein konkretes Steuermodell vorgeschlagen. Dies sieht unter anderem vor, dass selbstnutzende Eigentümer 30 Prozent der Sanierungskosten über einen Zeitraum von drei Jahren steuerlich geltend machen können.

Haus & Grund begrüßt den Vorstoß der Verbände. Allerdings darf die Förderung nicht – wie von dem Bündnis gefordert – auf Selbstnutzer beschränkt sein. Gerade private Wohnungseigentümer sind angesichts gravierender formaler und technischer Hürden besonders auf Förderung angewiesen. Und: Ihre Gebäude bieten ein erhebliches energetisches Potenzial. Auch in einem gemeinsamen Papier vom Deutschen Mieterbund und Deutscher Umwelthilfe ist die steuerliche Förderung für Eigentümer als eine Kernforderung enthalten.

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